#MAMAUmfrage: Das haben wir von unseren Kindern gelernt …

MAMA BERLIN Dankbarkeit

Im letzten Post ging es um das Buch „Attacke mit Brot“ von Isabel Karch, die darüber schreibt, wie ihr Kind sie zu mehr Reife gebracht hat.  In diesem Zusammenhang wollte ich von Euch wissen: „Was hast Du durch dein Kind gelernt?“ Die Antworten haben mir gut gefallen und mich bewegt …

Daher möchte ich sie hier präsentieren und Euch anregen, noch einmal auf euch selbst zu schauen und zu spüren, was mit Euch passiert ist, nachdem ihr ein Kind zur Welt gebracht hat. Ist das nicht ein großer Unterschied!

Überall ist zu lesen, was wir alles tun können, um eine gute Mutter zu sein, wie wir uns optimieren können.

Es wird viel darüber geschrieben, wie schwer das Mamasein manchmal ist. Der Spagat zwischen Berufstätigkeit und Fürsorge für die Kids ist nur eins von vielen Themen. Und es ist auch gut so, dass wir darüber debattieren.

Außerdem gibt es den ständigen Erwartungsdruck, der oft eine übertriebene Spielart einnimmt und den Nachwuchs zum absoluten Mittelpunkt des Universums zu macht. Ob das so sein muss? Ich bin nicht sicher.

Daher haben mit diese warmen, puren Worte der Mutterliebe so gut gefallen. Lest selbst …

  • Ich habe durch mein Kind gelernt, dass das Leben wunderschön ist!
  • Meine beiden Jungs haben mir gezeigt, wie stark ich sein kann und wie wertvoll die kleinen Dinge des Lebens sind!
  • Meine Kinder sind mein Halt, mein Glück, mein Schutz, meine Stolz – einfach ALLES!
  • Ich habe durch mein Kind wahre LIEBE erfahren und gelernt.
  • Ich bin alleinerziehend seit der zweiten Schwangerschaft. Meine Jungs sind mittlerweile 7 & 9 Jahre alt. Sie sind Kreis und Stadtmeister im Fussball und auch in vielen anderen Bereichen einfach spitze. Ich arbeite Nachts und bin tagsüber bei allem dabei was sie erreichen und erleben. Naja so langsam nicht mehr bei allem 😉 Wir haben schwere Zeiten durchgestanden und sind umso stärker geworden. Wir sind ein super Team und ich möchte keine Sekunde missen müssen.
  • Ich habe von meinen Sohn gelernt Emotionen nicht zu bewerten oder versuchen Sie zu katalogisieren. Es gibt kein gut oder schlecht und jedes Gefühl hat seine Berechtigung.
  • Mir wurde jegliche Emotion als Kind verboten und ich wollte meinen Sohn immer nur lachen sehen … Aber auch Wut und Tränen gehören zum Leben dazu. Das musste ich erst wieder lernen.
  • Meine Tochter ist ein absolutes Wunschkind aber durch ihre Geburt und das Muttersein bin ich ins Taumeln gekommen. Vieles drehte sich nur ums Außen, dabei war mein Inneres so in Unsicherheit geraten dass ich aus dem Ufer lief. Ich musste neu anfangen und verstand erst Monate nach der Trennung, dass ich vor meinen Gefühlen und der Herausforderung Mama zu sein nicht flüchten kann.
  • Meine Tochter erdet mich. Jeden Tag aufs neue holt sie das Beste aus mir raus, was lange Zeit verschütt geblieben war.
  • Ich arbeite jeden Tag an mir. An meinerund Selbstverständlichkeit im Sein mit all meinen Schwächen und Stärken. Die bedingungslose Liebe meines Kindes zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin, die Mutter zu sein die sie verdient.
  • Meinen großen Sohn nenne ich nicht nur im Spaß meinen Zen-Meister. Er hat von Moment seiner Geburt an all meine Wunden und kindlichen „Traumata“ berührt. Ich bin durch emotionale Tiefs gegangen, habe bei seinem Schreien meine eigenen und sehr schmerzhaften Erlebnisse, die ich als Kind erlebte, erneut durchlebt. Mein Sohn hat mir gezeigt, dass ich automatisiert die gleichen Sätze benutze (Drohungen), die ich nie nie nie sagen wollte.
  • Mein Kind, jetzt 2 Jahre, hat mich gelehrt das Wichtige im Leben wieder schätzen zu lernen und den Moment zu genießen.
  • Ich selbst bin Psychotherapeutin und mein Sohn hat mir allein durch seine Existenz einen Großteil meines persönliches Wachstums ermöglicht! 
  • Als ich wusste, ich bin schwanger – und das wusste ich schon ab den ersten überfälligen Tag, da mein Sohn wirklich ein von mir lang herbeigesehntes gewolltes gewünschtes Kind ist – da ging ein Ruck durch die Wirklichkeit.
  • Ich habe die Welt, das Leben und meine Rolle, meinen Platz auf dieser Welt mit ganz anderen Augen gesehen: Dafür gibt es mich! Um dieses wunderbare Kind ins Leben zu bringen und auf den Weg in seine Zukunft zu begleiten.

Und was mich meine Kinder gelehrt haben?

Vor allem Liebe. Die kannte ich in dieser reinen und unschuldigen Form vorher nicht. Außerdem die Pflicht an mir zu arbeiten, ein wirklich guter Mensch und ein Vorbild zu sein. Und ich kann als MAMA die Zeit vergessen und voll im Moment sein und ihn genießen. Ich habe gelernt, keine Erwartungen zu haben, sondern das Leben anzunehmen wie es kommt und zu verstehen, was es mich lehren will und dafür dankbar zu sein. 
In diesem Sinne, nimmt Eure Kinder in den Arm, wenn sie bei Euch sind, drückt sie und herzt sie und sagt ihnen so oft wie möglich: „Danke, dass es Dich gibt!“

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