#mamakocht: „Mama, mir schmeckt’s nich’!“ Meine Tipps fürs #KochenmitKids #Verlosung

#mamakocht spaghetti

Kennt Ihr das? Ihr steht in der Küche, bereitet das Essen für die Kids zu – und alles was dann kommt, wenn es auf dem Tisch steht ist Gemaule: „Iiihhh! Mama, DAS mag ich nicht! Das ess ich nich‘ …“. Grrrrrr. Frust. Enttäuschung. Da macht man sich Mühe, oft nach einem anstrengenden Tag – und dann SOWAS. Oft sorgen solche Situationen für Streit.

Waren wir eigentlich auch so als Kinder? Ich für meinen Teil muss sagen: Ich befürchte ja. Ich ertappe mich noch heute, dass ich am Essen meiner Mutter rummäkel (zum Glück sieht mein Vater das anders …). Geschmäcker sind halt verschieden und auch der Tagesappetit. Wir haben halt manchmal Lust auf Süßes oder Salziges oder Frisches oder Gemüsiges – je nach Tagesform. 

Ich werde heute mal darüber schreiben, wie wir da vielleicht Entspannung in das Ess-Thema bringen können und die eigentlich schöne Zeit der gemeinsamen Mahlzeit, die so tief in unser Kultur verankert ist, mit unseren Kindern genießen können …

Wer für andere kocht, darf nicht von sich auf seine Gäste schließen

Es ist leider so: Was MIR schmeckt, schmeckt nicht automatisch allen anderen. Daher ist es nicht so einfach, das richtige Essen für die Familie zu finden. Es soll ja gesund sein, d.h. für mich am besten ohne Zucker, vitaminreich, saisonal und regional, gerne bio – und dann soll es noch allen unterschiedlichen Geschmäckern munden. Wahrlich: Keine leichte Aufgabe. MAMA BERLIN 1 x kochen für alle Buchcover

Dass es nicht nur mir so geht, weiß z.B. Foodbloggerin Julia Radtke aus Berlin von Tiny Spoon. Typisches Problem: Mann will Fleisch, Tochter isst nur vegetarisch und Sohn mag kein Gemüse … In ihrem Kochbuch „1 x kochen für ALLE“ zeigt sie, wie die verschiedenen Mäuler befriedigend gestopft werden können. Noch ein Plus: Die Rezepte lassen sich schnell und einfach zubereiten und sind dennoch originell, gesund und lecker (weiter unten gibt es ein Kochbuch von ihr zu gewinnen …)

Wie geht gutes Kochen mit Kids?

Eine andere Option, um für Zufriedenheit zu sorgen ist: Gemeinsam mit den Kindern kochen. Eine absolute Win-Win-Situation: Sie sind in den Kochprozess mit eingebunden (haben am Ende auch nichts zu meckern), lernen kochen (mein Sohn hat sich danach in der Schule für die Koch-AG angemeldet), sind stolz auf ihr Meisterwerk (gut fürs Selbstbewusstsein) und lernen Dankbarkeit, denn sie erfahren, das Kochen eben auch Arbeit ist (macht die Eltern zufrieden).

Am Prenzlauer Berg hat vor Kurzem die gebürtige Neapolitanerin Luisa Gianitti ihren kleinen, süßen Laden „Luisa kocht“ mit italienischen Delikatessen eröffnet. Sie bietet u.a. auch sehr schöne Kinder-Kochkurse bei Euch zu Hause an, z.B. zum Kindergeburtstag (Preis nach Verhandlung und Zeitaufwand, aber für zwei Stunden und drei Gänge liegt er bei ca. 35 Euro pro Kind inkl. Zutaten).Luisa kocht Buchcover

Mit Bruno besuche ich Luisa in ihrem Laden, um gemeinsam mit ihr Pizza zu backen. Bei Luisa lernen wir, wie es richtig geht. Herzstück ist natürlich der Teig nach Napoli-Familien-Rezept! In ihrem Kochbuch „Luisa kocht“ verrät sie, wie er zubereitet wird:

1 Gramm frische Hefe un 5 EL lauwarmes Wasser mit 1 TL Zucker verkneten. 500 Gramm Mehl langsam mit 250 ml lauwarmen Wasser nach und nach dazu geben und alles zu einem weichen, glatten, nicht klebrigen Teig verarbeiten. Teig in eine Schüssel legen, mit Folie abdecken, eine Stunde beiseite stellen. Danach in zwei Hälften verteilen und in separaten Schüssel mindestens 10 Stunden lang im Kühlschrank aufgehen lassen. 

Puh! Ganz schön aufwendig. Zum Glück gibt es den Teig – nach einem von ihr noch verfeinerten Rezept – auch bei Luisa im Laden fertig zubereitet in einer kleinen Box zu kaufen!

So geht Pizza à la Luisa

  1. Grieß auf einem Backblech verteilen (damit der Teig nicht so klebt)
  2. Den Teig mit den Fingern und der flachen Hand kräftig und zugleich behutsam platt und in die Breite drücken – sodass er die doppelte Größe bekommt
  3. Den Fladen auf das Backbleck mit Grieß legen
  4. Tomatenpaste, Öl und Salz auf dem Teig verteilen
  5. Alles bei höchster Temperatur backen – ein normaler Backofen schafft 250 Grad, da muss die Pizza 15 Minuten backen
  6. Nach 15 Minuten aus dem Ofen nehmen, mit Käse (Luisa empfiehlt SCAMORZA, der ist besser als Mozzarella, weil nicht so flüssig), Tomaten und allem, was Euch lieb und lecker ist belegen – und weitere 10 Minuten backen
  7. Wenn die Backzeit um ist, die Pizza aus dem Ofen nehmen und mit geriebenem Parmesan und frischem Basilikum verfeinern.

MAMA BERLIN #mamakocht pizza

Und wie schmeckt es? Meine Meinung: „Der Teig ist saftig und knusprig. Der Belag schmeckt frisch und fruchtig, der Käse rundet das Ganze mit einer Salznote und cremiger Konsistenz ab. Das Basilikum sorgt für ein wenig anregenden Kontrast.“ Die Kindermeinung fällt prägnanter aus. Bruno findet einfach: „Lecker!“.

#Verlosung: MAMA BERLIN verlost die beiden Kochbücher von Julia und Luisa. Einfach Email mit Eurem Lieblingskindergericht und – ganz WICHTIG! – Adresse an moin@mamaberlin.org senden. Gibt bitte auch an, für welches Kochbuch ihr Euch interessiert.  

Fotos: Pixabay, DK-Verlag, Edel-Verlag, Verena Schulemann

Verlosungsaktion: Die Kochbücher wurden vom Verlag zur Verfügung gestellt

 

 

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