Wie ein Eisbär Kindern Lust auf Kunst macht …

MAMA BERLIN NIls Eisbär Cover

Kinder lieben Kunst, wenn Sie sich einmal dafür öffnen konnten. Doch es ist schwer, Kinder überhaupt ins Museum zu bekommen und sie empfindsam zu machen, was dort auf Leinwand gepinselt, aus Stein gemeißelt wurde.

Ein Kinderbuch schafft mit einem genialen Trick, Kinder dazu zu bewegen, sich ein Werk ganz genau anzusehen. Die Feinheiten zu entdecken, den Bildaufbau und die Gesichtsausdrücke zu studieren, die Komposition abzuchecken.

Dabei hilft Eisbär Nils, denn die Skulptur, die normalerweise vor dem Pariser Musée d’Orsay (übrigens mein Lieblingsmuseum in der Stadt der Liebe) steht, macht sich auf den Gang durch die Kunstgeschichte und versteckt sich in den Gemälden und Marmorkunstwerken. 

Hier eine kleine Kostprobe: Wo steckt der Eisbär? Wer findet ihn? Lösungen weiter unten …

MAMA BERLIN Kinderkunstbuch Familiebellelli
Künstler: Edgar Degas

 

 

MAMA BERLIN Familienkunstbuch Das Treffen
Künstlerin: Marie Bashkirtseff

 

MAMA BERLIN Kinderkunstbuch Porträt Familie
Künstler: James Tissot

 

MAMA BERLIN Kinderkunstbuch Familientreffen
Künstler: Frédéric Bazille

Die Idee stammt vom Grafiker Nicolas Piroux, der den Eisbär kunstvoll und sehr gut versteckt in die Werke integriert, damit die Suche auch aufmerksam ablaufen muss. Manchmal ist Nils ganz klein oder lugt nur mit halber Schnauze irgendwo hervor. Manchmal ist er auch imposant dargestellt, aber so gut getarnt, dass er erst auf dem zweiten Blick ins Auge fällt. Aber stören tut er die Komposition nie. Er hilft dem Betrachter auf seine
wundersame Weise bei der Konzentration und der Fokussierung auf die Kunst. Über 40 wunderschöne Meisterwerke präsentiert das Buch „Wo versteckt sich Nils der Eisbär?“ … 

Habt Ihr den Eisbär gefunden? Hier kommen die Lösungen …

 

Fotos: Verena Schulemann, Belser-Verlag – Danke für die Bücher!

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