Männermodelle Teil 5: Die mit ’nem Hackenschuss #LeutnantDino

MAMA BERLIN Leutnant Dino

Wenn Du zum Thema Familienrecht schreibst und bloggst, bleibt dir eine Schlacht leider nicht erspart, ein Bericht über dich auf dem Blog des sogenannten Männermagazins – das unter der Hand, ganz nach dem Tenor, der dort herrscht auch „Frustrierte Pimmel Gazette“ genannt wird.

Geleitet wird das Teil in einer One-Man-Show von Detlef Bräunig, der sich Leutnant Dino nennt. Als ich den Namen zum ersten Mal hörte, dachte ich ja zunächst: „Ach, wieder so eine Kinderserie bei RTL 2“: „Feuerwehrmann Sam“, „Bob der Baumeister“ – und eben „Leutnant Dino“. Aber kinderfreundlich ist der Ossi-Man, der seine berufliche Karriere der wohl schlechtesten Armee aller Zeiten, der NVA (die, die immer nur die eigenen Leute erschossen hat), opferte, alles andere …

An Christine Finke hat sich der kleine Terrier schon des öfteren festgebissen und sitzt ihr an der Wade wie ein Blutegel. Man könnte fast meinen, sie fungiert als seine heimliche Wichsvorlage, so genüßlich tritt er breit, was er nun über sie denkt.

Und nun hat es auch mich getroffen, allerdings nicht schwer – und ich gestehe: Ich hab‘ den Wisch auch noch gelesen. Unter der Plattitüde „Das Blatt wird sich wenden“ (Das Blatt Klopapier – oder watt?) schreibt er über meine Einstellung zu den Dingen, oder sagen wir mal: Das was er denkt, was er verstanden hat … 

Details sind nichts für Männer mit Hackenschuss

Das in die Jahre gekommene Sprachrohr der inoffiziellen Interessenvertretung „Bundesforum flachwichsender Männer“ oder auch „Väterrechtler“, mit dem anspruchsvollen Lebensmotto „Wer meinen Kühlschrank verlässt, darf sich daraus auch nicht mehr bedienen!“ wird nicht müde damit zu prahlen, dass er seinen Kindern keinen Unterhalt zahlt (während er sich dabei genüsslich den Sack krault) und auch ansonsten nichts mit ihnen am Hut hat. Frauenfreundlich ist Bräunig schon gar nicht, eine seiner Frauen floh vor dem Militaristen ins Frauenhaus – auch damit wird ebenfalls gerne geprahlt. Er hat ja sonst auch nicht viel anderes …

Frauenfreundlich muss er auch nicht sein, er kriegt eh keine ab, außer denen, die bezahlt werden müssen (damit gibt er zumindest gerne an) – und Ausländerinnen, sein Faible sind Exotinnen oder „Asylsuchende“, was typisch ist für dieses Männermodell. Und ich kann das nachvollziehen, denn keine deutsche Frau, die seine Worte versteht, würde sich freiwillig in diesen Stinknebel hineinbegeben. 

Zwischentöne, Details und intellektueller Diskurs sind die Sache von Männern mit Hackenschuss nicht, auch Gefreiter Dino hält sich nicht mit diesen Nebensächlichkeiten auf – zu kompliziert. Pauschalisierungen sind dagegen sein Spezialgebiet. Gern schert er Frauen, Alleinerziehende, Ex-Frauen, Ehepartnerinnen, Mütter oder Nachbarinnen über einen Kamm. Klar, die Millionen und Milliarden weiblicher Wesen sind einfach alle gleich.

Als NVA-Soldat hat er schließlich gelernt, nicht lange zu fackeln, sondern kurzen Prozess zu machen: Freund oder Feind? Mehr gibt es da nicht, liebe Genossen und Genossinnen: „Und da ist er nun, der ,antifaschistische Schutzwall‘ und da will dann einer von ,unseren Leuten‘ einfach rübermachen ins Nazi-Land und damit zum Staatsfeind werden?! Das geht nicht (oder auch: Den müssen wir retten – vor sich selbst!). Und: Peng!“

Tja, so war das damals. Einmal gebrainwasht und nie wieder klar in der Birne. Solche Denkweisen sind einfach und billig – und billig, da steht der Mann mit Hackenschuss drauf. Die Wahl hat er eh nicht. 

Wurden Männer mit Hackenschuss zu viel oder vielleicht noch nie richtig geliebt?

Eine Frau, die nicht seiner Meinung teilt, ist für den Mann mit Hackenschuss, daher auch nicht eine Frau mit einer anderen Meinung, sondern schlichtweg „hässlich“. Dass Frauen angesichts solcher ausgefeilter rhetorischer Künste, vor Schreck zu Salzsäure erstarren, hätte dieses Männermodell wahrscheinlich gerne, leider lässt es die meisten aber nur erschöpft lächeln. Denn Männer wie sie, in die Jahre gekommen und oft mit Glatze oder transplantiertem Haar, die selbst auch bei größter Mitleidigkeit oder im größten Vollsuff selbst keinen Furz Attraktivität mehr ausstrahlen, kann man ja nicht einfach auf den Mars verfrachten, sondern muss sie leider aushalten – und all den Dreck, den sie machen noch dazu.

MAMA BERLIN Leutnant Dino: Von der Sowjetunion siegen ...

Ein Lob dann aber doch, lieber deutsch-deutscher Bloggerkollege: du schreibst doch ganz bemüht und entwickelst diesen absurden Comedy-Stil, der dir bestimmt sofort eine Praktikantenstelle bei Breitbart.com sichern würde. Und mit Donald Trump wärest du sicher auch sofort auf einer Wellenlänge. Der sieht es so wie du: Er wurde von seiner gieriger Ex Ivana ebenfalls so sehr ruiniert, dass er jetzt noch diesen Scheißjob machen muss, für den er nun wirklich nicht geeignet ist und ganz nebenbei die Welt mit seinem Frust in den Abgrund reißt.

So viel Macht wirst du, mein Reservist a.D., zum Glück nie haben, aber das merkt ja eh keiner. Aber eines frage ich mich dann doch: Kommen die Männer mit Hackenschuss so zur Welt, oder liegt es an ihren Müttern, die sie entweder a) zu wenig oder b) zu viel (ödipaler Muttersohnkomplex, ihr wisst schon) oder c) gar nicht geliebt haben – oder daran, dass sie selbst noch nie geliebt haben?! Oder doch am Vater? Wir werden es nicht ergründen. Man kann da nur stehen und immer wieder staunen, wieviel menschlicher Abgrund möglich ist … 

Ansonsten wünsche ich Dir, lieber Detlef nun viel Spaß beim Masturbieren, wenn’s denn noch geht. Ich habe dir dafür extra eine ganz schöne Stimmulanz rausgesucht. Lass dir ruhig Zeit, denn wie wir ja alle wissen, tuckert der Motor bei „Männern in deinem Alter“ da unten oft nur noch im Trabbi-Takt (im Gegensatz zu uns Frauen).

Du hast jetzt über eine Stunde Zeit – und wenn’s doch nicht klappt, dann schreibst du dir halt weiter den Frust von der Seele. Wir lesen garantiert nicht mit. 

Fotos: Eulenspiegel-Verlag, Screenshot Das Männermagazin TV

 

 

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47 Comments

    • Mensch, kleines Jungelein, leider kennst du dich offensichtlich nicht mit Frauen aus – mit Frust aber schon. Das ist aber dein Problem.

    • Mensch Bräunig, kannste warm anziehen!
      Stehst ganz schön nackt da.
      Die beste Antwort die ich auf eure Männerscheisse je gelesen habe.
      Wieder was zum ablachen…
      DANKE Mama Berlin

      • … dileldum.

        Vom Bild her erinnerst du mich an die super gut aussehende Frau aus Berlin Neukölln,die ihre Kerle immer in der Disko kennen gelernt hat. Meist war es ein One – night stand. Sie hat dann die Herren ins Klo gehängt. Die Bilder.

        Jedenfalls hat sie heute 4 Kinder von 4 Kerlen.

        Einen Mann hat sie nie gebraucht, bezahlt hat der Staat per Sozialhilfe und Sex gabs in der Disko.

        Berlin is arm und sexy.

        Honi soit qui mal y pense

        • Das bin ich nicht. Ich hatte leider noch nie einen One-Night-Stand und war in Neukölln noch nie in der Disko. Aber wir Frauen sehen ja oft eh alle gleich aus.

  • Bitte einige Korrekturen vornehmen:

    Mein Name ist BRÄUNIG und nicht Bräuning
    Ich bin kein Väterrechtler sondern ein Männeraktivist

    Beim nächsten Artikel klappt das schon

    • Das mit dem Namen kann ich gerne ändern, es macht ja eh keinen Unterschied. Den zweiten Unterschied versteht keiner. Es wird keinen Artikel mehr geben. PS: Hat’s geklappt mit dem Runterholen, mein Kleiner?!

      • Seitdem ich nochmal an einer Hochschule Elektotechnik studiere, masturbiere ich nicht mehr so oft. Das stimmt also. Der Youtube Link ist wirklich gut. Ich mag solche Musik und habe je eine CD im AMG und im Lada. Klasse!

        In einigen Monaten, nachdem ich Dr. Finke aufgearbeitet habe, werden wir uns bestimmt näher kommen. Du scheinst Humor zu haben. Das gefällt und wir werden gemeinsam viel Spaß haben. Leider ist Dein Bildchen auf Twitter nicht aktuell. Deine Videos auf Youtube waren sehr hart für mich.

        • Na, prima, dann verstehen wir uns ja! Was so ein bisschen abflachen bewirken kann. Als Oldie unter den jungen Hasen stell ich mir das auch ziemlich abtörnend vor. Aber vielleicht geht mit dem Lada ja noch was … Das mit den Videos kann ich nur zurückgeben. Deine könnte man in Guantanmo zur Folter einsetzen.

          • ha ha ha, ihr beide seid kostlich. Fast schon wie ein altes Ehepaar … vielleicht wird das ja noch …

            Darf ich zu eurer Hochzeit kommen ?

            Ich spende auch 500 Euro.

      • Liebe Mama aus/in/unter etc. Berlin,
        den Unterschied erkläre ich Dir gern:
        Männeraktivist ist jemand, der sich nur für Männer und deren Erkenntnisgewinn (nicht Rechte!) einsetzt. Männer sind hier also die Menge M1
        Ein Väterrechtler dagegen setzt sich für die Rechte der Väter ein. Väter sind die Menge M2.
        Allerdings setzen sich Väterrechtler nicht für die Rechte aller Väter ein, sondern nur für die Rechte der Väter, deren Rechte von ihnen als beschnitten angesehen werden -> M3
        Nun gilt weiterhin: Alle Väter sind Männer aber nicht alle Männer sind Väter.
        Weiterhin gilt: alle entrechteten Väter sind Väter aber nicht alle Väter sind (durch die unheilige Triade von Gericht, Jugendamt und Frauenministerium) entrechtet (weil es auch Frauen gibt, die tatsächlich in Frieden und Arbeitsteilung mit Männern leben wollen).
        Damit gilt M3 ist Element von M2, welches wiederum Element von M1 ist.

        Fazit: Ein Väterrechtler ist jemand, der ein Orchideenfach betreibt und sich die Sparte herausgesucht hat, in der er mit höchstem Aufwand den geringsten Nutzen erzeugt.

        Ein Männeraktivist macht es genau umgekehrt.
        Er kämpft nicht für Rechte von Männern, über deren Zuerkennung doch nur Frauen oder deren Adepten entscheiden.

        Nein, ein Männeraktivist lüftet den feministischen Schleier über unserer Welt und läßt die Männer sehen, die sehen wollen. Damit wird in der Zukunft der Pool der Männer immer geringer, die überhaupt Väterrechte benötigen, weil immer weniger Männer Väter werden (siehe aktuelle demograph. Entwicklung) Die Väterrechtler verlieren damit ihre Basis! (und der Feminismus damit auch)

        Männeraktivisten sind damit die folgerichtige Reaktion des Universums auf das Wirken des Feminismus.
        Genaueres hierzu findest Du aber bei de.wikimannia.org.

        Und bitte, gern geschehen – ich trage gern zur Weiterbildung bei! ;-))

    • köstlich ! , wenn ich das lese : “ Christine Finke … fungiert als … heimliche Wichsvorlage … “ –

      Weiter lese ich: “ er kriegt eh keine ab “ . Naja, dieses Argument gegen alle Männer ist abgedroschen … https://societychanges.blogger.de/

      Die Wahrheit ist: wer einmal eine Frau aus dem Ausland hatte, der will auch keine “ Deutsche “ a la mama arbeitet oder mamaberlin mehr abkriegen.

      Mann bleibt besser allein, hat Hund oder Katze oder wandert lieber aus. In die freien Wohnungen ziehen halt Flüchtlinge, Asylanten oder Fachkräfte.

      Nicht ohne Grund war es eine Frau, die arabische Jungstiere und schoko Männer ins Paradies gerufen hat und ruft, sie kommen zahlreich und erfüllen Frauen oder Emanzen jeden Wunsch.

      ich lehne mich beruhigt zurück – und sehe mir die nahe Zukunft der deutschen Frau an https://www.youtube.com/watch?v=nh924R8BpGM

      und erfreue mich des Lebens.

      Allah wird es schon richten.

      Gruss von einem alleinerziehenden Vater,

      der seit 12 Jahren nicht einen Cent von MAMA gesehen hat und dennoch seine Kinder nicht als Waffe gegen “ alle Frauen “ einsetzt.

  • Was habt Ihr Frauen immer mit der Liebe? Nur wir Männer können Lieben. Ihr Frauen könnt euch nur prostituieren, verkaufen, Lügen – verstanden?

  • „Einmal gebrainwasht und nie wieder klar in der Birne…“ So kurz und prägnant kann man den Fall Bräunig zusammenfassen. Ansonsten ist jeder Gedanke an diesen narzisstisch gestörten Psychopathen, der sich selber auf einem Kreuzzug sieht, reine Verschwendung von Lebenszeit.
    Um solche gestörten Figuren sollte man, allein schon aus Gründen der psychischen Hygiene, einen großen Bogen machen.

  • Super Artikel. Ich habe echt lachen müssen. Sie haben den Stil von diesem Typen so gut nachempfunden (ich nehme jetzt mal an, dass das nicht ihr normaler Stil ist). Aus psychologischem Interesse und zur Belustigung lese ich seit ein paar Wochen auf seiner Seite mit. Ich habe mir nicht träumen lassen, dass solche Typen wirklich existieren… Und Sie haben meine ganzen Gedanken zu ihm so gut auf den Punkt gebracht.
    Danke für den guten Artikel!

  • Ich habe den Text mal in Word kopiert „Wichsen“ durch Leerzeichen ersetzen lassen und erneut die Wortanzahl ausgeben lassen. Waren auf einmal nur noch halb soviele Wörter. Höre ich da etwa Penisneid heraus?

    • Das mit den Zahlen üben wir nochmal. Ich persönlich will ums Verrecken keinen Penis haben. So ein Ding zwischen den Beinen, das ja nun auch nicht gerade schön aussieht und mit den Jahren immer weniger funktioniert, stell ich mir total nervig vor. Da lobe ich mir doch die weiblichen Sexualorgane, die bis ins hohe Altern wunderbar funktionieren und auch noch mit 90 einen Orgasmus easy-peasy und intensiv möglich machen.

  • Sehr schön geschrieben. Wie von Feministinnen gewohnt stehts unterhalb der Gürtellinie. Bin mal gespannt, ob das hier tatsächlich als Kommentar erscheint, da auch die Schwester Dr. Finke doch durchaus eine radikale Zensur übt.
    Was mich irritiert: Im Grunde haben Sie vieles verstanden: Frauen sollen für sich selbst sorgen können und sich nicht abhängig machen. Sie sollen sich anstrengen, selbst genug Geld zu generieren. Sicherlich, das fällt den alleinerziehenden Frauen nicht leichter als den alleinerziehenden Männern.
    Die meisten AE Männer legen sich ins Zeug, um ihren Kindern ohne die Geldgabe der Mutti, geschweige denn des Staates zu geben, was sie brauchen und sich wünschen. Die meisten AE Mütter zetern nach mehr Geld vom Ex und vom Staat. Das verurteilen sie. Warum?
    Und warum sind die Väter weniger wert? Was hat Ihnen der Vater Ihrer Kinder angetan, dass Sie so abschätzend, gar vernichtend, über die Männer denken und in anderen Posts veröffentlichen?
    Da Sie mir und uns dies sicherlich nicht verraten werden: Warum haben Männer nicht das Recht, genauso pauschalisierend zu denken? Einfache Frage, eine klare Antwort sollte möglich sein.
    Könnte das einen Widerspruch innerhalb des Feminismus darstellen?
    Auf die Antwort freue ich mich, rechne aber wie o.g. nicht damit, daher geht dieser Post noch in andere Kanäle.
    Besten Dank für Ihre Erklärungen im Voraus.

    • In keinem einzigen Post schreibe ich das Väter weniger wert seien als Mütter.
      Ich bin nicht für Dumme zuständig. Finden Sie ihre Antworten auf ihre unnützen Fragen selbst heraus.

    • Hallo Holger,

      ich muß mal bremsen, auch wenn ich nicht Mamma (Berlin)s Liebling bin.

      „da auch die Schwester Dr. Finke doch durchaus eine radikale Zensur übt.“

      Das hier ist ein privater Blog – das ist sowas wie ein Aushang in der verbalen Wohnung der Herausgeberin. Wenn also Mama Berlin hier einen Artikel nicht veröffentlicht, dann ist das keine Zensur, sondern umgesetztes Privatrecht.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle)

      Dieser Blog ist defiitv KEIN Massenmedium und hat, da es ein Meinungs-Wiedergabe-Medium ist auch keinen umfassenden Informationsanspruch.
      Ein Blog gibt Meinungen des Inhabers wieder. Das Nichtzulassen fremder Meinungen – von Dir wirklichkeitsfremd „Zensur“ genannt – ist ebenfalls eine Meinungsbekundung.

      Also sei ein Mann und weine nicht, wenn ein Beitrag von Dir nicht erscheint.
      Gelesen hat sie ihn trotzdem und darauf kommt es Dir doch an – oder willst Du einfach nur den „Ruhm“, daß Dein Beitrag hier steht?

  • Es ist zu köstlich zu sehen, wie die Emotionen eruptieren wenn es um die Auswirkungen des Familienrechts bei Einzelpersonen geht. Kann es bitte noch einen zweiten Artikel geben? Ich möchte gerne zwischen den beiden hin- und herschalten und so meine eigene Meinung bilden können.

  • Bräunig selber ist ja schon ein trauriges Kuriosum für sich. Fast noch noch gruseliger als Bräunig selber ist allerdings seine charakterlich-geistig ebenso schwer defizitäre Fanboytruppe im Schlepptau, die auch hier sehr schnell die Kommentarfunktion geentert hat. Das sind im Übrigen genau die selben erbärmlichen Figuren, die Frauenblogs unterwandern und sich dann im „Männermagazin“ dafür gegenseitig feiern.
    Wenn man sich auf seiner Blogseite die schier endlosen Haß,- und Hetzkommentare unter seinen grobschlächtig-infantilen Hetzartikeln durchliest, die einer endlosen Wurst, einer peristaltischen Darmbewegung gleich, sofort nach Erscheinen hervorquellen, kommt man sehr schnell zum logischen Schluß, daß auch künftig die Psychotherapeuten, Rechts,- und Staatsanwälte über einen Mangel an Arbeit nicht zu klagen haben werden. Quo vadis, armes Deutschland…

    • Lieber Daniel,

      hier wird nichts unterwandert. Und ja, ich bin regelmäßier Leser des MM und Kommentator dort.
      Aber:
      Es steht der Inhaberin dieses Blog jederzeit frei, Kommentare nicht freizuschalten, was sie auch bei mir regelmäßig macht.
      Sie hat hier Hausrecht und was ihr nicht in den Kram paßt, läßt sie nicht zur Veröffentlichung zu – Punkt.
      Im Umkehrschluß heißt das, daß alles, was hier in den Kommentaren steht, von der Inhaberin dieses Blogs als veröffentlichungfähig angesehen wurde in eigener freier Entscheidung.
      Daher wird hier nix unterwandert, sondern MamaBerlin tut hier alles aus eigern freier Entscheidung heraus.
      Oder willst Du etwa MamaBerlin unterstellen, daß sie hier nicht Herrin ihrer Sinne und Urteilskraft wäre und sie Deiner Hilfe bedürfte, damit sie hier nicht „unterwandert“ wird?
      Glaubst Du also tatsächlich, daß MamaBerlin ein armes schutzbedürftiges kleines Fräulein wäre, was sich nicht allein helfen könne und daher Deines männlichen Schutzes bedürfe? Mann, wie macho ist das denn?

      Liebe MamaBerlin, machmal bemitleide ich euch Frauen auch, wegen der vielen übergriffigen Männer, die glauben, euch beschützen zu müssen und damit demonstrieren, daß sie nicht wirklich an eure Selbständigkeit glauben.
      Wie haltet ihr selbständigen, starken, emanzipierten Frauen nur die vielen anbiedernden lila Pudel und weiße Ritter aus, die euch hintenherum die Eigenständigkeit absprechen?

      • Ganz einfach Daniel ist cool, du bist ein dummer Typ, der sich leider für schlau hält. deine Zeilen sprechen für sich – im negativen Sinn.

  • Liebe Super-Mamma,
    ich bin voller Bewunderung für so starke Frauen wie Du es bist. Dem Bräuning hast Du jetzt aber wirklich so eine runtergehauen, daß ich beinahe selbst zur Salzsäure erstarrt wäre.
    In seiner One-Man-Show huldigt er sich, indem er sich gefühlte 400 Kommentatorenproviele zugelegt hat, mit denen er sich dann selbst Troll-Kommentare schreibt. Wie sonst kann man so viele Kommentare in seinem Monstermagazin erklären, wenn man mit derart exotischen Vorstellungen so ganz alleine in unserer modernen, gleichgestellten Welt unterwegs ist?
    Der Siegeszug von uns starken Frauen ist durch nichts aufzuhalten.

  • Du, Mama, warum updatest du dein Jugendphoto nicht endlich? Als werdende Mutter nimmst du zwar immer weiter zu, aber auch nach der Niederkunft im Mai wirst du dein Traumgewicht nie mehr erreichen. Der Leutnant steht zu den Anzeichen des nahenden Alters, auch du solltest mit Würde altern können und dich nicht mehr hinter dem Bild einer unverbrauchten Schönheit verstecken.

    P.S.: Bist du eine Jüdin?

    • Nein, ich bin nicht jüdisch oder hinduistisch, sondern evgl.-luth. Das Foto ist nicht aus meiner Jugend (danke dafür), sondern sechs Jahre alt. Ein aktuelles Foto von mir und meiner großen Patchwork-Familie findest Du bei Interesse auf meiner FB-Seite https://www.facebook.com/mamaberlin/
      Da ich im normalen Zustand Untergewicht habe, bin ich auch jetzt nicht, mit 8 Kilo mehr übergewichtig, sondern endliche mal im grünen Bereich. Ansonsten: Vielleicht wolltest du mich provozieren? Nice try, ist aber zu doof.

  • Ich finde die Kritik unsachlich. Wo genau ist der Kernvorwurf?
    Diese Männer wurden verarscht, die Damen dazu haben versucht auszunehmen und sind gegen die Wand gelaufen. Sowas passiert im Krieg und in der Liebe.
    Verantwortung (=fremdes Geld) einzufordern, nachdem frau die Erde verbrannt hat, spielt es nunmal nicht.
    Männchen ist halt traumatisiert von der Trennung und kann nicht mehr soviel arbeiten. SSKM.
    Das sowas kommen wird, kann man durchaus vorher in der geheimen FB-Gruppe austauschen, dann lernen vielleicht junge Damen aus den Fehlern der Alten und sägen den Ast nicht ab auf dem sie oben sitzen.
    Ich persönlich handhabe das rabiater. Die Mutter meiner Kinder wusste vorher, sie war und bleibt immer AE im Sinne des Gesetzes.
    Solange sie mitarbeitet hat sie zwei Töpfe zum Naschen. Wenn sie frech wird sind beide weg.
    Das hat sie probiert, und daraus gelernt. Leider zu spät für sie.

  • Dumm gelaufen.

    Wenn man meint sich mit den Antifemisten anlegen zu müssen (nicht alle aber doch sehr viele Beiträge von Bräunig sind gut), sollte man schon mal über Frauen, wie Esther Vilar [„Der dressierte Mann“], Beate Kricheldorf [„Verantwortung – Nein danke!“] und/oder Monika Ebeling [„Die Familienterroristin“] (nur eine kleine Auswahl von Frauen, die die Männerverachtung und -herabwürdigung nicht mehr mitmachen! Es gibt noch einige mehr, wenn man z. B. in der Wikimannia nachschaut!) sprechen bzw. schreiben. Oder z. B. über die Österreicherin Christine Bauer-Jelinek [„Der falsche Feind“].

    Der ehemalige NVA-Leutnant Detlef Bräunig ist heute nicht mal mehr nur die Spitze des Eisberges.

    Wahrscheinlich habe Sie auch sehr wenig Ahnung (wahrscheinlich als Westfrau), was die Entstehung der DDR betrifft. Nicht jeder war dort SED-Mitglied oder Stasi-Spitzel. Mancher wurde einfach nur nach dem Mauerbau in diese Land hingeboren.

    Wie man auch Frauen und Mütter für die Anti-DDR-Propaganda mißbrauchen kann, hatte 2007 der auf ARTE ausgestrahlte Film „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ bestens gezeigt. Die Wikipedia führt einen Artikel darüber. Die Wikimannia hat weitere wichtige Informationen und Links in ihrem Artikel „Jutta Gallus“ zu diesem Film. Ehemalige Stasi-Mitarbeiter (Link im Wikimannia-Artikel; „Netzverweise“) haben zu diesem Film den Artikel „Die fettesten Lügen im Fernsehfilm „Die Frau vom Checkpoint Charly““ verfasst. Es sind ingesamt 11 „fette“ Lügen. Wer meint, alles was Stasi-Leute von sich geben, wäre gelogen, muss wissen, dass man gegen nachweisbare Lügen ganz einfach klagen kann. Und man kann ganz sicher sein, dass z. B. Leute, wie Hubertus Knabe (siehe Wikipedia), da auch längst geklagt hätten, wenn sie es hätten beweisen können. Woran aber diese Stasi-Leute nicht gedacht hatten, war der Vater der Kinder. Ich war damals so frei mir die einfache Frage zu stellen, ob es im Internet irgendjemand bemerkt haben könnte, dass da auch nichts zum Vater gesagt/geschrieben worden war. Und ich wurde damals bei RP-Online (Rheinische Post) fündig. Ein ehemaliger DDR-Bürgerrechtler hatte gemerkt, dass der Vater völlig uninteressant geblieben war und hatte deshalb bei RP-Online einen Leserbrief dazu geschreben: „Vater, warum hast Du mich verlassen?“. Auch dieser Link ist im Artikel zu Jutta Gallus (siehe dort bei „Einzelnachweise“ im Wikimanniaartikel zu Jutta Gallus) zu finden.

    Das Fazit dieses Bürgerrechtlers:

    „Dieses millionenfache zum Himmel schreiende vom Gesetzgeber legitimierte Unrecht an Vätern, das heute noch so passiert wie gestern, wird morgen genauso aufgearbeitet werden wie heute das DDR-Unrecht und gestern die Naziverbrechen, darauf kann sich die Gesellschaft schon mal gefasst machen.“

    Zitat Ende

    Die Hoffnung, dass der Feminismus mit Hilfe des Totschlagargumentes „Kindeswohl“ noch irgend etwas richten kann, ist vorbei. Man kann heute – z. B. auch mit Hilfe der Artikel in der Wikimannia – nachweisen, dass der heutige Feminismus eher etwas mit dem nationalsozialistischen Mütterkult Hilters im 3. Reich zu tun hat.

    Die Hoffnung aus jedem Antifeministen einen Frauenhasser, Verschwörungstheoretiker, Nazi und Antisemiten zu machen ist gescheitert. Dass das heute nicht mehr funktioniert liegt auch an den von mir genannten Frauen (längst nur eine sehr kleine Auswahl!), die die plumpe Männerherabwürdigung und – Verachtung einfach nicht mehr mittragen möchten.

    Die Diskriminierung von Männer und Vätern, insbesondere bei Familienrechtsangelegenheiten, ist fast immer mit Rechtsbeugung verbunden (Artikel in der Wikimannia bezüglich Prof. Dr. phil. Joachim Wiesner: „Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat“). Rechtsbeugung ist eine Straftat – ein Verbrechen. Somit dürften sehr viele Familienrichterinnen, aber auch Feminienrichter, Justizverbrecher sein. Und jeder abhängig beschäftigte Trennungsvater, der kein Sorgerecht hat, aber barunterhaltspflichtig gegenüber seinen minderjährigen Kindern ist, hat eine erhöhte Erwerbsobligenheit gegenüber seinen minderjährigen Kindern. Er ist ein hochwillkommenes Ausbeutungsobjekt für jeden reichen neoliberlaen Unternehmer bzw. Unternehmerin, „die damit auch noch was für das Kindeswohl tun können“.

    Der ehemalige NVA.-Leutnant Detlef Bräunig ist durch diese Argemunte in seinem Handeln längst mehr als nur gerechtfertigt.

    Und natürlich merken auch die Söhne von alleinerziehenden Müttern irgendwann, dass sie normalerweise nur Väter werden können. Der Widerspruch (der Mißbrauch durch eine alleinerziehende Mutter) wird, so sich ein solcher Mann später um eine Frau bemüht hatte, spätestens bei seiner eigenen Trennung offensichtlich, wenn er nicht einfach seine Schuld einsehen will, weil er möglichweise garnicht schuldig ist. Nur da ist es dann längst zu spät, wenn er sich an der Diskriminierung seines eigenen Vaters mit beteiligt hatte.

    Bezogen auf diese Sachverhalte hat Detlef Bräung bis jetzt fast alles richtig gemacht, weil die Frechheit und Dreistigkeit sehr vieler Frauen gegenüber Männern, insgesondere gegenüber ihren ehemaligen Partern bzw. Ehemänner, fast immer überhaupt keine Grenzen kennt. Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

    Ich bin überzeugt – ähnlich wie beim Block von Frau Dr. Christine Finke, den Bräunig ebenfalls auseinandergenommen hat -, dass nicht nur sehr viele Männer sondern auch sehr viele Frauen, erst recht bei Ihren Videos, nur noch müde belächeln können bzw. sie sogar mit gut begründeter hochgradiger Verachtung betrachten.

    Wenn Sie also meinen, jemanden widerlegen zu müssen, lassen sie doch einfach mal die Männer aus dem Spiel, denen sie eh ohne Staatsorgane nicht gewachsen sind. Setzen Sie sich einfach mit den von mir genannten Frauen und deren Werken auseinander. Ich habe einfach mal gegoogelt, ob man zu den von mir genannten Frauen auf ihrem Blog etwas finden kann. Das Ergebnis war NULL. Und, wie geschrieben, einfach mal beachten, dass aus Söhnen normalerweise nur Männer und Väter werden können. Sie merken irgendwann ganz einfach den Betrug ihrer Mutter. Von mir aus können solche Männer, die Söhne von alleinerziehenden Müttern waren, später gerne den Zahlesel spielen. Nur ich kenne inzwischen selbst Frauen/Mütter, die ihre eigenen Söhne beim Prellen von Kindesunterhalt hochgradig unterstützen, nachdem die Beziehung zu deren Freudinnen oder Ehefrau in die Brüche gegangen war. Die sind heute als Mann und Vater nicht mal mehr auf Männer- bzw. Väterrechtler angewiesen. Die eigene Mutter hat schlicht problemangepasst, wenn sie ihren Sohn nicht verlieren wollte, ihre früheren Grundwerte (Natürlich hat der Vater Kindesunterhalt zu zahlen! – Das wäre ja noch schöner!“) um 180 Grad zu gunsten ihres eigenen Sohnes, der Vater geworden war, gedreht.

    Mutti, Du hoffst vergebens, dass man Dich wirklich noch ernst nehmen kann. Ihre Meinung zu Detlef Bräunig, der nur einer von vielen ist (und eben nicht nur von Männern sondern eben auch von Frauen), dürfte da inzwischen ziemlich unwichtig sein. Es gibt bei rund 150.000 bis 170.000 Scheidungen jährlich in Deutschland (die Trennung von unverheirateten Paaren ist da noch nicht mal dabei) inzwisch so viele betroffene Männer, dass Frauen und ihre Meinungen halt auch (nur rund 50 % der Befölkerung sind Frauen) rund 50 % ausmachen können. Meistens entbehren dabei die Meinungung von Frauen fast jeder sachlichen Grundlage und sind rein nützlichkeitsbezogen – also einseitig im Interesse von Frauen, wenn es gegen Männer geht. Dagegen versucht fast jeder Mann für seine Frau und seine Kinder zu arbeiten. Dass das oft oder immer häufiger im neoliberalen Kapitalismus nicht mehr klappt, liegt nicht immer am Mann – und sollte es doch mal am Mann liegen, könnte dieser Mann auch als Sohn bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen sein. Auch klar, dass solche Mütter natürlich auch nie schuld sein können, weil Frauen nur Opfer sein können – und Männer natürlich fast immer die Täter sein müssen. Aber das ist feministische Ideologie nach dem Nützlichkeitsprinzip, an der sich auch immer mehr Frauen nicht mehr beteiligen wollen. Detlef Bräunig dagegen ist einfach nur ein sehr aufrechter Mann. Und das natürlich nur Frauen fehlerlose Menschen sein können, wissen wir ja nun schon. Leider ist das absolut lächerlich und fern jeder Realität.

    Wenn Sie also eine Frau ohne Mann und sogar eine alleinerziehende Mutter sind, dürften Sie eher schuldig als unschuldig sein. Der heutige männerverachtende Feminismus ist weitestegehend konform mit dem aktuellen neoliberalen Kapitalismus. Und das ist nicht mal von mir, sondern von linken Frauen, wie z. B. auch Frigga Haug, festgestellt worden. Somit dürfte es auch weitestgehend richtig sein. Nur dann dürfte eben auch Detlef Bräung nicht weitestgehend falsch sondern eher richtig liegen.

    Wie geschrieben: „Dumm gelaufen!“

  • Schon wieder dumm gelaufen.

    Es geht leider nicht um Detlef Bräunig.

    Laut der Webseite von Katharina Greve („NACHLESE | Oje, wenn die Bild über ein Akademie-Gespräch schreibt
    29. März 2015“; http://katharinagreve.de/nachlese-oje-wenn-die-bild-ueber-ein-akademie-gespraech-schreibt; auch ein Wikipediaartikel ist zu Kahtarine Greve vorhanden) haben Sie in einem Artikel für die Bildzeitung (wird wohl dieser hier sein: „Elf Tote bei Attacke auf Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ Was haben wir nach dem Anschlag gelernt?
    Diskussionsrunde zwischen Zeichnern und dem Vorsitzendenen des Muslimischen Zentralrates von: Verena Schulemann 29.03.2015 – 17:50 Uhr http://www.bild.de/politik/inland/charlie-hebdo/streitrunde-akadmie-der-kuenste-40345694.bild.html) haben Sie laut der Darstellung von Frau Greve falsch zitiert.

    Sicher, irgendwie muss man ja auch sein Geld verdienen. Natürlich kann jedem Menschen auch ein Fehler unterlaufen. Nur bei Zitaten geht es schon auch um die Richtigkeit. Wenn ich so auf die Webseite von Frau Greve schaue, merke ich schon, dass deren Sympatie für die Bildzeitung nicht gerade die allergrößte zu schein scheint. Mir geht es ähnlich. Woran liegt das? Nun ganz einfach daran, dass die Bildzeitung halt oft nicht durch sachliche Informtionen/Nachrichten glänzt, sondern durch fanatische Propaganda, die eben oft sehr wenig mit der Wahrheit zu tun hat. Gut, dass muss nun nicht unbedingt vollkommen für diesen hier genannten Artikel zutreffen.

    Fakt bleibt aber, dass sich Katharina Greve nicht ganz unerheblich „auf den Schlips getreten“ fühlt. Sie hält einmal von der Bildzeitung nicht viel und zum anderen hält sie offensichtlich auch nicht sehr viel von Ihnen als Journalistin.

    Liebe Frau Schulemann, kann es sein, dass Sie möglicherweise bei der Beschreibung/Beurteilung des Tuns und Lassens anderer Menschen, nicht nur bei Männer, auch bei Frauen, wie das genannte Beispiel beweist, doch nicht ganz unerhebliche eigene Defizite haben?

    Schauen wir uns dazu einfach das Fazit von Katharina Greve zu Ihrem Bildzeitungsartikel an (Zitat):

    „Fazit: Wie es in der Natur so einer Diskussionsrunde liegt, ergibt das gesprochene Wort kein geschmeidiges Schriftdeutsch und ich habe auch den einen oder anderen Gedanken nicht sauber formuliert. Viel schlimmer für die Bild-Zeitung ist aber offenbar, dass es deshalb manchmal an knackigen Zitaten mangelt. Die hat sich die Autorin in meinem Falle durch Verfälschung und Verknappung hingebogen. Wenn ich es schon nicht verhindern kann, namentlich in diesem Medium aufzutauchen, möchte ich diese Punkte gerne klarstellen“

    Zitat Ende

    Der Vorwurf von Greve lautet (verkürzt): „Viel schlimmer für die Bild-Zeitung ist aber offenbar, dass es deshalb manchmal an knackigen Zitaten mangelt. Die hat sich die Autorin in meinem Falle durch Verfälschung und Verknappung hingebogen.“

    Frau Schulemann ich befürchte, dass Sie nicht nur in diesem Fall verkürtzt („verknappt“) und wahrscheinlich wirklich verfälscht haben, sondern das Sie heute ein ähnliches Feindbild vom Mann im Kopf haben, wie die deutschen Arier 1933 vom Juden.

    So, wie heute Frauen – insbesondere bei Scheidungen – staatliche Repression gegen Männer und Väter organisieren können (oft schwerste Rechtsbeugung und oft mindestens langfristig ganz klar zum Nachteil nicht nur für Söhne sondern auch Töchter [der erste Mann, den die Tocher lieb hat, ist der eigenen Vater – jedenfalls im Normalfall; und bitte ohne schmutzige Hintergedanken!]), hatte das auch 1933 bezüglich der Juden funktioniert. Gearbeitet wurde in beiden Fällen mit verkürzte und verfälschten Vorwürfen.

    Ich glaube jedenfalls nicht, dass Katharina Greve einfach nur jemanden an den Pranger stellen wollte, sondern das sie weitestgehend – jedenfalls in diesem Fall – recht hat.

    Was kann man tun? Was können Sie tun?

    Hören Sie einfach auf von ihren privaten Defiziten abzulenken und schließen Sie ihren Männer harabwürdigenden und verachtenden Block. Ungefähr die hälfte aller Kinder sind Söhne. Falls sie wirklich die schlechteren Menschen sein sollten, vergessen Sie bitte nicht das auch ihrem Sohn möglichst früh zu verklickern, so Sie einen Sohn haben.

    Die Gesellschaft wird nicht von Männern beherrscht sondern von sehr reichen und vermögenden Menschen, die oft, versteckt hinter Wertpapieren, Produktionsmittelbesitzer sind. Und auch wenn das sehr häufig Männer sind, so sind ganz sicher nicht ausschließlich Männer sondern hier und da auch Frauen Unternehmerinnen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Frauen, die einen sehr wohlhabenden Mann ihr eigenen nennen und nicht ganz verblödet sind, diesen auch behalten wollen (meinstens aber wenigstens dessen Eigentum!). Die meisten Männer sind keine überaus wohlhabenden Männer, sondern eher ziemlich arme abhängig beschäftigte Männer, die auch deshalb von sehr vielen Frauen für blöd gehalten werden, weil sie so gut wie nichts besitzen (ich will ja nicht jedes mal über Harz-IV-Männer schreiben, die natürlich von Frauen als Faulenzer angesehen werden, wärend natürlich die Harz-IV-Frau als klassisches Opfer des Patriarchats angesehen werden soll, und natürlich nie als Opfer einer sehr reichen Unternehmerin, welche natürlich als zu verehrende und hoch zu würdigende selbstbewußte Frau gelten würde).

    Wenn man also, wie Sie, Frau Schulemann, möglicherweise doch über keine unbedeutende eigene Defizite verfügt, wie von mir hier in diesem kleinen Post nachgewiesen, wäre es sehr schön, wenn Sie mit der Herabwürdigung und Verachtung (und Ähnlichem auf Männer Bezogenes) von Männern aufhören könnten. Falls es mal ein Patriarchat gegeben haben sollte, kann das heute kein Mann mehr ändern, weil die meisten Männer von heute, damals nicht gelebt haben. Was es in einem neoliberalen kapitalistischen System aber ganz bestimmt gibt, sind sehr reiche Produktionsmittelbesitzer, die man auch Unternehmer nennt (das kann ein Mann sein – es kann aber auch eine Frau sein! Und sollte der reiche Unternehmer ein Mann sein, hat er oft eine sehr verständnisvolle Frau, die ungestört [auch von Feministinnen] diesen Reichtum mit genießen möchte; wie es der armen Putzfrau geht, ist den meisten reichen Unternehmergattinen fast immer ziemlich egal [auch wenn sie es vor einer Fernsehkamera nicht zugeben würde]!).

    Wer es heute als Frau nur bis zum Männerbashing geschafft hat, muss sich gerade auch als Journalistin frage lassen, ob so ein geringer geistiger Horizont wirklich zum arbeiten auf diesem Gebiet ausreichend sein kann. Ich denke mal, dass ist nicht so und würde empfehlen, bevor man den nächsten eher sinnlosen Artikel schreibt, mit dieser Arbeit aufzuhören. Kein normaler Mensch, der wirklich etwas auf sich hält, schreibt heute noch für die Bildzeitung. Sachlicher und möglichst an der objektiven Realität orientierter Journalismus sieht anders aus. Das andere nennt man eher nützlichkeitsorientierte Propaganda, wie sie Staaten immer wieder vor Kriegen auf die Bevölkerung losgelassen haben. Laut dem Buch von Esther Vilar, „Der dressierte Mann“, lassen Frauen Männer für sich arbeiten. Wie geschrieben – das ist nicht von mir sondern von Frau Vilar aus dem Jahr 1971. Laut meiner eigenen Lebenserfahrung (ich habe einen guten Job mit ordentlicher Bezahlung!) ist das weitestgehend richig – auch was sonst noch so in dem Buch steht.

    Es wäre also sehr nett, wenn Sie sich, so Sie es nicht lassen können und unbedingt mit jemanden zoffen müssen (Stichwort: Zickenkrieg), die Frauen vornehmen, die ganz klar nachgewiesen haben oder meinen nachgewiesen zu haben, dass Frauen, wie Sie, bezüglich der Kritik an Männer eher doch weitestgehend falsch liegen. Die meisten Frauen von Heute werden von den meisten Männer (Männer, die was anderes sagen, könnten auch ein Lippenbekenntnis abgegeben haben) heute gar nicht mehr als satisfaktionsfähig angesehen. Übersetzt heißt das, möglichweise interessieren sich nicht mal Frauen wirklich für ihren Blog. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und durch den männerverachtenden Feminismus, der bei der SPD, den Grünen und der Linkspartei am ausgeprägtesten ist, werden selbst die wirklich negativ vom Kapitalismus betroffenen Männer sich nicht mehr zu diesen Parteien bekennen. Denn spätestens seit der 2007/2008 ausgebrochene Finanzkrise (siehe z. B. Prof. Bontrup auf YouTube 2012 zur Finanzkrise) ist jedem intelligenten Menschen klar geworden, dass der Kapitalismus ein Problem hat, dass er wohl eher nicht lösen kann (man kann da auch mal in die Bücher der TAZ-Journalistin Ulrike Herrmann reinschauen; die Frau hat auch „auf YouTube gesprochen“. – sie hat allerdings bei der Erklärung des Kapitalismus, und des vorhergehenden Feudalismus, vergessen „Frauen“ und „Kriege“ mit zu berücksichtigen. – ansonsten sehr gut).

    Ihr Männerhass schadet nicht einfach nur Kindern, die ja später mal Erwachsene geworden sein werden, sondern Sie sorgen einfach auch dafür, dass sich sehr viele Männer, die Erfahrungen mit Frauen ihres Schlages gemacht haben und daran nicht verzweifelt sind, später natürlich auch nichts mehr für ihre Kinder übrig haben, wenn diese nicht aufwachen wollen. Und wie geschrieben: Aus Söhnen können normalerweise nur Männer und Väter werden. Die meisten davon wollen ganz sicher nicht als Frau durchs leben gehen. Die Hoffnung, dass man mal später möglichst keine Männer mehr zu Fortpflanzung brauchen wird, stört mich nicht im geringsten. Davon werden Kinder – also Söhne – betroffen sein, die möglichweise heute noch gar nicht geboren worden sind. Und möglichweise ist das auch eine eher sehr kranke Hoffnung.

    Fakt bleibt: Mit Ihrem Männerhass können Sie die Gesellschaft nur weiter vergiften. Spätestens wenn die Großbourgeosie auf die Meinung kommt dass der heutige männerhassende Feminismus nicht mehr nützlich ist – also diese Superreichen etwas anders ihre Fördergelder vergeben – haben Frauen, da bin ich ganz sicher, gnadenlos verspielt.

    Übrigens: Jüdische Zwangsarbeiter waren für die damalige deutsche Bourgeosie (also im 3. Reich) mal sehr sehr stark gewinnbringende (Stichwort: Maximalprofit) gewesen. Und in der ehemaligen DDR war auch so maches Nicht-SED-Mitglied nicht für die Wiedervereinigung. Was falsch ist oder war wird auch duch einen Mehrheitsbeschluss nicht einfach richtig!

    Noch was: Esther Vilar wurde damals wegen ihrem Buch anfang der siebziger Jahre (das Buch „Der dressierte Mann“ war wohl 1971 rausgekommen) auf der Toilette eine Münchner Bibliothek von mehreren Frauen zusammen geschlagen. Nach weiteren gesetzwidrigen Provokationen – z. B. auch Schmierereien an ihrem Haus – flüchtete sie damals in die Schweiz. So viel auch noch mal zu weiblicher Friedfertigkeit.

    Detlef Bräunig hat sich damals (ich glaube es war um die Jahre 2005/2006) nur wirksam gegen seine Ex adäquat gewehrt. Sie hat von ihm keinen Cent (auch nicht für die Kinder, die sie mitgenommen hatte) gesehen, und durfte sich als „selbstbewußte“ Frau selbst kümmern.

    Vor ungefähr 20 Jahren und mehr konnte man sich lange nicht so einfach wie heute (z. B. im Internet) schlau machen. Nicht nur für die Bildzeitung sonder leider auch weitestgehend für Sie dürfte Bräunig Wahlspruch

    „Wer von der Lüge lebt muss die Wahrheit fürchten“

    zutreffend sein.

    Aber dagegen kann man etwas tun. Ganz einfach mit dem sinnlosen Hass auf Männer aufhören. Warum? Weil die nächste Männergeneration möglicherweise schon heute bescheid weiß. Frauen sind dann nicht nur die Dummen, weil sie von reichen Unternehmerinnen ausgebeutet werden, sondern weil sie praktisch auch kein Mann haben will. Und ich glaube das spätestens, wenn die durch einen Samenbank Mutter gewordenen Frauen nicht nur für sich selbst sonder auch für ihr bzw. ihre Kinder staatliche Stütze (z. B. Hartz IV) haben wollen, auch die normalen Frauen aufstehen werden, um diesen Abzockerinnen klar die Meinung zu geigen. Aber wie geschrieben: Meinstens gelten heute nur Harz-IV-Männer als dumm und faul, Harz-IV-Frauen, spätestens als Mütter, aber ganz klar als Opfer böser Männer. Die Männer haben auch im Saarland hauptsächlich AKK gewählt, von den Frauen ganz zu schweigen. Die hochfeministischen Parteien, wie SPD, Grüne und die Linkspartei haben alle verloren oder sind sogar aus dem saarländischen Landtag geflogen. Die AfD ist ganz klar eingezogen.

    Nur wirklich dumme Männer heiraten heute noch. Es wird eher durch das Verhalten von Frauen zum „Massensport“ werden, dass Männer Frauen etwas vormachen werden und dann halt weg sind. Denn mindestens die letzten 15 Jahre, wenn nicht noch wesentlich länger, haben gezeigt, dass Frauen gegenüber Männer mit fast jeder Frechheit durchkommen – natürlich nicht ohne staatliche Repressionsorgane. Nur dadurch sind halt auch Parteien, wie die SPD, die Grünen und die Linkspartei absolut unglaubwürdig geworden. Männerhass hat mit Antikapitalismus nichts zu tun. Wer das meint, dass würde eher zusammen gehören, hat seine Dummheit bewiesen, ähnlich wie der Führer im 3. Reich.

    Letztendlich wird klar, dass das viel und oft von Frauen beschworene Kinderswohl, langfristig mindestens für Söhne ganz klar reine Heuchelei ist. Die Erkenntnis dieser Söhne, späteren Männer, möglicherweise Vätern, die bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen sind, dass sie die Dummen von morgen sind, wird nur eine Frage der Zeit im Einzelfall sein. Denn das Negative, dass solche Mütter über deren Väter dem Sohn verklickert haben, ist ja genau das, was später für sie selbst zutreffen wird oder zutreffend sein soll.

    Bräunigs Spruch ist also absolut zutreffend. Und nicht vergessen: Der Feminismus und Männerhass wird auch von vielen Frauen und nicht nur von Männer scharf kritisiert.

  • Sehr geehrte Frau Schulemann!

    Als eifriger Leser des Männermagazins bin ich durch den neuesten Artikel „Helfen ist mein Beruf“ auf Ihre Seite aufmerksam geworden und habe ein wenig quergelesen.
    Als Erstes fiel mir ein Wort auf, dessen Bedeutung zu enträtseln mir schwer fällt.
    Da steht „Love & Hate – Liebst Du noch? Oder routierst Du schon?“
    Abgesehen davon, daß sich mir der Satzbau nicht ganz erschließt, denn was soll das Fragezeichen mittendrin, finde ich das Wort „routieren“ nicht im Duden. Der Stamm des Wortes ist eindeutig französischen Ursprungs: la routière bedeutet Langstreckenfahrzeug, Le routier bedeutet Fernfahrer.
    Sollten Sie allerdings an das lateinische Wort rotare = wie ein Rad drehen gedacht haben, müßte es heißen „Liebst Du noch oder rotierst Du schon?
    Am besten finde ich ja, Zitat: „Dass Frauen angesichts solcher ausgefeilter rhetorischer Künste, vor Schreck zu Salzsäure erstarren, hätte dieses Männermodell wahrscheinlich gerne, leider lässt es die meisten aber nur erschöpft lächeln“.
    In der Bibel gibt es die Geschichte über die Vernichtung des Sündenpfuhls von Sodom und Gomorrha durch Gott (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Sodom_und_Gomorra ). Da ist Lots Frau zur „Salzsäule“ erstarrt, weil sie sich, neugierig wie Frauen nun mal sind, gegen Gottes Verbot nach dem Verlassen der Stadt umschaute, um sich ein Bild von der Vernichtung zu machen.
    Merke: „Salzsäure“ ist eine starke anorganische Säure (Gefrierpunkt bei -42°C in 33,5 %iger wässriger Lösung) und eine „Salzsäule“ besteht aus Natriumchlörid, dem Salz der Salzsäure und entsteht bestenfalls wenn Salzwasser verdunstet. Der Begriff „zur Salzsäule erstarren“ stammt also aus der Bibel und wird als Metapher für „sich sehr erschrecken“ benutzt.
    Ich bin bestimmt kein Antifeminist, obwohl ich allen Grund hätte einer zu sein, denn ich wurde nach 22 Ehejahren von meiner Frau erst betrogen, dann belogen (ich liebe nur Dich sagte sie, als ich mal fragte, ob sie etwas mit meinem vermeintlich besten Freund hätte) und dann verlassen. Ekelhaft, aber wenigstens sind dann meine Töchter bei mir geblieben und ich habe allein für sie und ihre fundierte Ausbildung gesorgt. Beide sind gut geraten und ernähren sich inzwischen selbst.
    Allerdings war es noch das Schärfste, daß meine treulose Ehefrau auch noch Trennungsunterhalt von mir haben wollte, obwohl sie gleich eine Beziehung mit diesem „Freund“ einging. Reden wir jetzt gar nicht mehr davon, daß ich ihr während unserer Ehe noch eine schweineteure Ausbildung zur Chiropraktikerin nebst Ersteinrichtung ihrer ersten Praxis mit 5stelligen Beträgen finanziert hatte. Und ich Idiot war dieser Frau während unserer gesamten Ehe auch noch treu, obwohl das mit dem Sex nach unserer 2. Tochter nur noch Erinnerungswert hatte.
    Inzwischen bin ich seit nunmehr 3,5 Jahren wieder mit einer Frau zusammen und habe auch ihre jüngere Tochter mit bei mir aufgenommen, denn meine Töchter sind ja nicht mehr bei mir.
    Meine 2. Lebenspartnerin ist eine Ukrainerin, die aber schon über 25 Jahre in Berlin lebt. Es ist zu hoffen, daß aufgrund unseres Alters solche Mätzchen wie Fremdgehen auch bei ihr jetzt keine Rolle mehr spielen, aber das ist auch eine Frage der Bildung und da konnte ich mich eindeutig verbessern.
    Ich lese ab und zu das Männermagazin, wenn auch vieles überspitzt dargestellt ist, aber es steckt auch viel Wahrheit darin, wie Sie an meiner persönlichen Geschichte ersehen können.
    Ihre Reaktion auf Leutnant Dino und seine Postings gegen Sie und Frau Finke ist, sagen wir mal vorsichtig, unsouverän, weil sie damit seine Gegenreaktion nur noch weiter herausfordern. Allerdings kann ich mich dann auf einen interessanten Schlagabtausch freuen, den ich als stiller Leser genießen werde.
    Übrigens, herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihrer Tochter und stets ein gutes Händchen bei der Erziehung ob alleine oder mit Hilfe des Vaters, damit ein nützliches Glied der Gesellschaft daraus werden möge.

    • Ach, Gott. Sie gehen zum Lachen in den Keller? Es ist ein Wortspiel aus rotieren und Routine. Viel Glück mit der Liebe. Festnageln lässt sie sich nicht. Es ist ein Gefühl, dass durchs Geben und aus Bewunderung entsteht. Ich wünsche von Herzen Erkenntnis und Reife.

  • Ach, Gott? – Hoheit würde als Anrede für mich doch reichen!
    Ein Wortspiel von besonderem Tiefgang, wow! Wollen wir das doch mal analysieren. Also erst rotiert man vor lauter Verliebtheit und dann verflacht die Sache langsam und wird zur Routine, der die Liebe weicht. Na ja, im Prinzip ist das doch auch so, denn der Mensch wird ja durch Hormone gesteuert, weil er ja auch nur eine biochemische Maschine ist. Und wenn der Rausch der Hormone abebbt, stellt sich halt Routine ein. Sorry, bin halt nur ein Naturwissenschaftler.
    Zum Lachen in den Keller gehen stimmt in gewisser Weise schon, denn da lagert der leckere Wein für die besonderen „routierten“ Anlässe und dann freue ich mich auch, wenn ich mein Fahrrad aus dem Keller hole für eine Radtour mit meiner „Lebensroutine“, deren Fahrrad ich natürlich auch aus dem Keller trage. Mein Betrieb hingegen ist nicht unterkellert. Da lache ich mit meinen Mitarbeitern und Kunden immer ebenerdig.
    Bliebe aber noch die Sache mit der Salzsäure/Salzsäule?! Da könnten Sie mir auch mit der besten Erklärung kaum ein Wortspiel verklickern. Denn wer erst erstarrt würde durch konzentrierte Salzsäure völlig aufgelöst werden und somit verschwinden, sich quasi verflüssigen. Hängt natürlich auch davon ab wozu jemand erstarrt, weil es ja auch Materialien gibt, die von Salzsäure nicht angegriffen werden, aber dazu gehört der menschliche Körper nicht.
    Ach so, ich entschuldige mich für meinen Schreibfehler, es muß natürlich heißen Natriumchlorid und nicht Natriumchlörid! Das sollte kein Wortspiel sein.
    Bliebe die Sache mit der Erkenntnis und Reife. Na da kann ich in meinem zarten Alter von 37 (unter 100) Jahren sicherlich schon punkten, so daß ich da keine guten Wünsche mehr brauche. Mann/Frau hat halt so seine/ihre Routine und nachdem ich nun ihr wunderbares Wortspiel begreifen durfte und im Keller genauso fröhlich bin, wie auf anderen Ebenen, bleibt mir als absolutes Highlight meines Lebens die zugetragene Kenntnis (meine Töchter haben geplaudert), daß meine Ex zwar diesen „Freund“ geheiratet hat, um im Alter versorgt zu sein, aber im Prinzip nicht besonders glücklich ist. Früher konnte sie immer so herzlich lachen. Jetzt sieht man sie nur noch mit versteinerter Miene, ob auf Bildern oder in Natura. Die wird doch nicht etwa schon „routieren“?
    Herzliche Grüße

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