Survival-Kit für Solo-Mamas by MAMA BERLIN – ssm#2: Selbstbewusstsein! Lebe Deinen Traum!

MAMA BERLIN #ssm2 Selbstbewusstsein

Mein Anliegen ist es, so vielen Solo-Mamas wie möglich, Mut zu machen: Lasst euch nicht runterziehen, sondern schätzt, was ihr schafft. Findet Euren Weg und wachst an den Herausforderungen! Hier teile ich meine kleinen Weisheiten mit Euch, die Teil meiner Serie sind: Survivalkit für Solo-Mamas #ssm.

Heute: ssm#2: Selbstbewusstsein! Lass Dich nicht klein machen! Lebe Deinen Traum! 

Ihr kennt das sicher, dieses abgeurteilt werden, z.B. weil Du nicht in einer Ehe oder Beziehung bist und man dir Berufskompetenz oder gute Mutterschaft per se abspricht. Diese abwertenden Kommentare, diese Zweifel, dass Du in der Lage bist, ein gutes Leben zu führen, konstruktiver Teil der Gesellschaft zu sein.

Meistens kommt die Diskriminierung von Menschen, die – wider dem Bild, das sie nach außen von sich abgeben möchten – tief unzufrieden z.B. mit ihrer eigenen Ehe sind, große Selbstzweifel haben und keinen besonders tiefgründigen Horizont und es sich selbst auch nicht eingestehen können. Die eine Bestätigung brauchen, mit der sie sich einreden können: Es könnte noch schlimmer sein … ; ) 

Lasst Euch daher nicht verrückt machen von diesen tief in sich traurigen und frustrierten Gestalten, die sich in Eure Angelegenheiten mischen, andere klein machen müssen, um sich selbst besser zu fühlen.

Mach Dir bewusst: Was wir sind, ist nicht das Ergebnis eines Labels, das dir andere aufdrücken, sondern allein, ob Du das Gefühl hast, ein erfülltes Leben zu führen.

Falls Du das schon tust, brauchst Du nicht weiterlesen. Falls noch nicht, zeige ich dir hier einen Weg auf, wie Du das bekommst, was Du machen möchtest und was dich befriedigt. Denn das Glück setzt schon ein, wenn Du dich auf dem Weg dorthin, zu Deinem Ziel, Deinem Traum befindest.

Um glücklich zu sein, führe Dir folgende Punkte bewusst vor Augen

1. Was will ICH wirklich?

Interessanter Weise fällt vielen die Antwort auf diese Frage gewaltig schwer. Warum das so ist? Weil wir darauf konditioniert wurden, das zu machen, was andere von uns erwarten, nicht unbedingt, was wir WOLLEN. Zum Teil ist das natürlich wichtig und richtig, um in der Gesellschaft zu bestehen, aber eben nur zum Teil. Denn nur zu funktionieren, wäre kein Leben mehr. Daher ist es elementar, sich regelmäßig zu fragen: Was sind meine Träume? 

Unser Leben durchläuft verschiedene Phasen, was wir mit Anfang 20 erstrebenswert fanden, kann mit Mitte 30 langweilig sein. Zudem sind wir alle sehr unterschiedlich. Niemand kann Dir also helfen, DEINEN Traum zu finden. Er schlummert allein in dir. Und es gibt keinen schlechten oder guten Traum. Aber wie finden wir nun die Antwort? Das ist eigentlich ziemlich einfach. Du kannst deinen Traum spüren, wenn Du dir eine Auszeit nimmst und einfach mal da liegst und wartest, was passiert …

Wenn Du Schwierigkeiten hast, zu Deinen Gefühlen durchzudringen, dann nimm Dir Zeit und Ruhe und mache gar nichts, sondern sage Dir: Ich denke jetzt an etwas, dass mir richtig gut gefallen würde. Es sind warme Gefühle, die Dich zu Deinem Traum führen. Sie zeigen Dir den Weg und führen dich immer näher heran …

Spüre einfach den Dingen nach, die Dich anziehen. Das kommt dir absurd vor? Warum eigentlich? Ich verrate dir was: Das Leben ist einfacher, als Du immer gedacht hast. Du wirst nicht wissen, sondern spüren, wenn Du an deinen Traum gelangt bist, denn er fühlt sich fest, stimmig und großartig an und er passt zu deinem wahren ICH. Ein Bild von dir und einer erfüllten Zukunft im Kopf zu haben, ist wie ein Knoten, der sich löst.

2. Der schwere zweite Schritt: Die Umsetzung

Wenn es eben noch um Einfachheit ging, dann kommt jetzt der schwere Teil: die Umsetzung Deines Traumes. Je weiter weg dein Traum von deinem jetzigen Leben ist, desto schwerer wird es erscheinen, ihn zu erreichen.

Viele bleiben hier auf der Strecke, weil die Hürden so unüberwindbar wirken und sie denken: ,Ist doch eh alles Humbug.‘ Das ist immer schade, denn die, die dran bleiben, haben ein erfülltes Leben. Das ist das einzige Geheimnis. Und: Wer soll denn deinen Traum umsetzen, wenn nicht Du? Na, also!

Dir sollte klar sein: Es kann nicht alles SOFORT passieren. Die Umsetzung wird dauern, aber schon jeder Schritt näher zu Deinem Ziel, wird sich gut anfühlen und deinem Leben mehr Sinn verleihen.

3. Finde Deine Strategie

Du brauchst vor allem am Anfang eins: Hilfe und Rat. Das müssen nicht anderen Menschen sein, denn oft ist es gerade am Anfang schwierig, die richtigen Mentoren zu finden, das geht erst, wenn Du in einem Thema drin bist.

Gute Bücher zum Thema helfen, Filme, Youtube-Videos, Austausch mit Menschen, die schon so leben, wie Du es gerne tun würdest: Einfach mal fragen, wie sie geschafft haben, da zu sein, wo Du gerne sein würdest.

Wenn Du genug Informationen zusammen hast, z.B. was Du brauchst, was es kostet, wieviel Zeit es dauert, was die Vorraussetzungen wären … – dann mache dir einen Plan. Dafür brauchst Du die richtigen Fragen und dann natürlich die Antworten, die dir den Weg weisen. So entsteht eine Roadmap, die einzelne kleine Schritte vorgibt.

Ich mache mal an ein paar Beispielen deutlich, wie Strategiefindung ablaufen könnte …

  • Du möchtest eine zweite Ausbildung/Fortbildung/Weiterbildung/Studium absolvieren? Wo gibt es das? Welche Qualifikationen brauchst Du? Wie lange dauert es? Wieviel kostet es? Kannst Du nebenbei arbeiten? Wer könnte dich finanziell unterstützen? Gibt es Kredite oder Förderprogramme? Wo gibt es dazu Informationen? Suche Beratungsstellen auf und gehe mit konkreten Fragelisten hinein, um konkrete Ergebnisse zu erhalten, mit denen du dich weiter orientieren kannst.
  • Du möchtest im Ausland leben? Welche Länder kämen in Frage? Wen kennst Du dort? Wie findest Du dort Arbeit? Brauchst die Genehmigung? Welche Schulen könnte es dort für Dein Kind geben? Gibt es jemanden, der mit Dir gehen würde? Willst Du deine Wohnung hier behalten? Wieviel würde ein Umzug kosten? Welche Alternativen gebe es, wenn ein kompletter Umzug nicht möglich wäre (z.B. 2 Monate Ausland, 2 Monate hier usw.)
  • Du möchtest eine feste Beziehung? Wie muss dein Partner sein? Sei ehrlich: Welche Eigenschaften eines Menschen würden dich gut ergänzen? Welche Eigenschaften dürften auf keinen Fall vorhanden sein? Was bist Du bereit zu geben und welche Kompromisse könntest Du eingehen? Wo läuft der Typ herum, der zu dir passen würde? Wo sind diese Orte in deiner Umgebung, die zu dem Menschen passen, der der richtige wäre für Dich? Was musst Du machen, damit Du mit diesem potentiellen Traummann in Kontakt kommst, wie musst Du sein, was musst Du einbringen?

Was wichtig ist: Mach dich locker im Kopf. Denke nicht gleich, wenn Du auf Widerstand stößt: Ach, hat eh keinen Sinn! Sondern: Okay, jetzt wird’s knifflig – welche Optionen gibt es trotzdem? Sei fantasievoll! Die Menschen sind auch nicht einfach so zum Mond geflogen, sondern mussten Tausende von Hürden überwinden und Lösungen für schwere Probleme finden. Das geht. Wir können das. Wenn Du alleine nicht weiterkommst, brainstorme mit anderen. Was fällt ihnen ein …?!

4. Bleib dran. Und: Was Du machst, wenn Zweifel kommen

Wenn Du all das gemacht hast, bist Du schon sehr weit! Spürst Du, dass Du voran kommst? Und spürst Du, was das mit dir macht? Nimm dieses Gefühl in dir auf. Du brauchst es, wenn die Zweifel kommen. Mache dir einen Merkzettel, der dich daran erinnert, wie stolz Du in den Momenten bist, in denen Du etwas für dich erreicht hast. Dass Du schon so viel näher an deinen Traum herangekommen bist!

Und: Zweifel kommen immer dann, wenn wir zu schnell, zu viel wollen. Schalte einen Gang runter. Gönn Dir auch mal eine Pause. Das macht deinen Kopf wieder klar. Mache einen Spaziergang, gönne Dir was Schönes. Hab Dich lieb und sei gut zu Dir. Dann kommt die Kraft zu dir zurück!

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Und wenn dann die doofe Nachbarin oder Dein Ex-Chef mit ihren blöden Sprüchen kommen? Du wirst sehen, das kratzt dich nicht mehr. Du lebst Deinen Traum – da ist keine Zeit, sich mit den Problemen anderer zu beschäftigen! 

…….

Nächster Teil ssm#3: Der Schein trügt. Oder: Alles eine Frage der Sichtweise. Nur weil’s von außen gut aussieht – muss es sich innen noch lange nicht so anfühlen … – und umgekehrt.

 

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