Selbständigkeit als Mama – so kann’s klappen. Heute Cornelia von Kindskopf Berlin

MB Kindskopf Berlin

Selbständig zu arbeiten, ist als Mama, vor allem als Solo-Mama, die beste Art, um über die Runden zu kommen.

Die Vorteile sind: Flexible Arbeitszeiten, eine Arbeit, die sich mit Familie und Kindererziehung vereinbaren lässt, die Kinder können zeitweilig mit am Arbeitsplatz sein (gut bei Krankheit oder Überstunden) und die Arbeit kann auch von zu Hause erledigt werden.

Doch natürlich gibt es auch Nachteile: Es muss genug und regelmäßig Geld reinkommen und um Dein Geschäft tragbar zu machen, brauchst Du erst einmal Zeit. Die Idee muss als Geschäftsmodell taugen und Du brauchst einen gewissen Mut und natürlich Tatkraft, damit Dein Projekt gelingt.

Dass es einfacher klingt, als es getan ist, ist logisch. Daher stelle ich hier Projekte vor von Mütter, die sich selbständig gemacht haben und die erzählen, wie Ihnen das gelungen ist und die Ihre beruflichen Tipps an Euch weitergeben. Heute: Cornelia Bohnen von Kindskopf Berlin. Cornelia bietet wunderschöne Schmuckstücke und Dekorwaren mit dem Profil Deines Kindes an – total unique, eine wunderschöne Erinnerung.

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Kindskopf Berlin: Die größte Hürde war einfach loszulegen

MAMA BERLIN: Wie bist auf die Idee gekommen, Dich mit einem Online-Shop selbständig zu machen? 

Cornelia: Ich wusste schon länger, dass ich mich mit etwas Kreativem selbständig machen wollte. Nach der Geburt unseres ersten Sohnes kam mir die Idee zu Kindskopf Berlin ganz plötzlich bei einem Spaziergang. Ich hatte schon öfters personalisierte Scherenschnitte aus Papier gemacht. Unser Sohn hatte einige Geschenke mit seinem Namenszug zur Geburt bekommen, ich überlegte wie man das noch persönlicher machen könnte – dann kam eines zum anderen.

MAMA BERLIN: Was hast Du vorher gemacht? 

Ich habe Fotografie und Grafik Design studiert. Danach habe ich vier Jahre in einer Kulturinstitution in der Programmplanung gearbeitet.MB PortraitCorneliaSchmuck

MAMA BERLIN: Was war die größte Hürde? 

Einfach loszulegen

MAMA BERLIN: Wer hat Dich bei allem am meisten unterstützt? 

Ich hatte sehr viel Ermutigung und Unterstützung von meiner Familie und von Freunden. Aber am meisten zur Seite stand und steht mir mein Mann.

MAMA BERLIN: Wieviel Geld musstest Du investieren, bevor Du loslegen konntest? 

Ich habe einen Kredit von 10.000 Euro aufgenommen. Auch jetzt wird so ziemlich jeder mit Kindskopf Berlin verdiente Cent wieder ins Unternehmen gesteckt.

MB Cornelia Kindskopf SchürzeMAMA BERLIN: Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus? Hast Du ein Büro oder arbeitest Du von zu Hause? 

Unser jüngster Sohn ist 10 Monate alt, also richtet sich mein Arbeitsalltag nach ihm. Ich arbeite wenn er schläft, Abends wenn die Kinder beide im Bett sind und in den Monaten die mein Mann Elternzeit hat. Wenn der Jüngste bald auch im Kindergarten ist, werde ich täglich bis 15 Uhr arbeiten und dann die Kinder abholen. Ich habe ein Büro/Studio bei uns zu Hause. Das ist Fluch und Segen zugleich.

MAMA BERLIN: Würdest Du auch anderen Müttern empfehlen, sich selbständig zu machen? 

Auf jeden Fall, aber es muss wohl überlegt sein. Wenn man mit Herzblut dabei ist, dann lässt es einen nicht in Ruhe – im Negativen wie im Positiven.

MAMA BERLIN: Welche Tipps möchtest Du weitergeben? 

Nicht zu verkrampft sein und Geduld haben. Rausgehen und sich vernetzen, es kann ganz schön einsam sein als selbständige Mutter.

 

 

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