Mein bestes Jahr?! Das wird #2017. Und Deins auch! #glaubandich

mama berlin blogparade mein bestes jahr 2017

Die beiden Damen von „Mein bestes Jahr“ haben zur Blogparade aufgerufen. Was sie genau machen, erfahrt ihr weiter unten … Hier geht es jetzt darum, ein Netzwerk aufzubauen. Viele Frauen teilen ihre Erfahrungen, die Ihr alle nachlesen könnt, wenn Ihr der Facebook-Gruppe beitritt. Gute Tipps, die nach vorne bringen.

Ich bin heute, am 7. Dezember dran, meine persönlichen Tipps an Euch weitergeben zu dürfen und weil es der Geburtstag meines Sohnes ist, musste ich einfach mitmachen. Denn seitdem weiß ich wirklich, was ein „bestes Jahr“ sein kann – im Positiven wie im Negativen.blogparaden-logo-teilnehmerin-small

Das Jahr 2017 ist nicht mehr weit und ich finde, Du solltest es auch unbedingt zu Deinem besten Jahr werden lassen. Und ich sage Dir: Das fängt in Deinem Kopf an. 

Viel wird über die Kraft der Gedanken gesprochen. Doch was ist das eigentlich? Ich gebe Dir ein kleines Beispiel …

Stell Dir vor, Du sollst eine Kletterwand erklimmen. Sie ist nicht besonders steil, nicht besonders hoch, Du bist gut vergurtert und gesichert. Die Gefahr hält sich in Grenzen. Es wird ein kleiner Kraftakt, aber es ist zu schaffen. Und wenn Du oben ankommst, winken die 1000 Euro. Jetzt kannst Du wählen, wer Dir zur Seite steht …

a) der Miesepeter. Er wird Dir die ganze Zeit Dinge sagen, wie „Das schaffst Du nie!!! Das kannst Du doch nicht. Das ist viel zu schwer, Du bist zu unsportlich. Das ist zu gefährlich!!! Wie willst Du das schaffen? Das ist doch alles albern. Lass es sein. Komm runter, Du siehst lächerlich aus da oben …“

oder

b) der Motivator. Er wird Dir die ganze Zeit Dinge sagen, wie „Du schaffst das! Sieht hoch aus, aber da sind schon ganz andere hoch gekommen! Schritt für Schritt und Du kommst in kleinen Etappen weiter. Toll machst Du das. Das siehst richtig gut aus! So sportlich! Wow, wie weit Du schon gekommen bist …“ 

mama-berlin-mein-bestes-jahr-klettererin

Die Kraft der Gedanken kann uns motivieren – oder ausbremsen

Was meinst Du, welcher von den beiden wird Dir mehr Schwung verleihen? Ich denke auch, es wird b) sein. Und genau das ist der Unterschied, der in Deinem Kopf beginnt. Denn die Gefährten, die ich hier schildere, sitzen meist in unserem eigenen Kopf und sind Stimmen, die wir vielleicht als Kind von Eltern, Lehreren oder Mitschülern gehört haben – aber die wir inzwischen selbst übernommen haben.

Wenn wir darüber wissen, können wir selbst entscheiden, welche Stimmen wir zulassen und welche wir hören wollen. Denn Miesepeter haben nur destruktiven Erfolg, wenn wir ihnen Gehör schenken – doch auch das MÜSSEN wir nicht. Wir können sie auch ganz einfach überhören, wenn das zu unserem Besten ist.

Warum lassen wir überhaupt negative Einwände und Einflüsse zu?

Meistens müssen wir unseren Weg alleine gehen. Auch wenn wir einen Partner haben, müssen wir viele Tagesaufgaben alleine bewältigen, Entscheidungen alleine treffen – und die Verantwortung für die Folgen übernehmen. Da ist es natürlich machmal auch einfach, einfach gar nichts zu entscheiden und damit auch gar keine Verantwortung für irgendwas zu übernehmen, denn dann machen wir uns nicht angreifbar.

Es ist also auch ein Mittel der Entschuldigung, einfach den Einwänden zu folgen, statt dem eigenen Tatendrang. Aber hinter der Passivität als Methode, sich easy durchs Leben zu wurschteln, steckt ein Trugschluss.

Wer keine Entscheidungen trifft, der wird keine Erfolge haben können. Der wird keine Ziele erreichen, der wird nicht selbstbestimmt leben und sich in die Gesellschaft einbringen, sondern immer nur Zaungast bleiben. Damit nutzen wir unser Leben, unsere Träume und Wünsche nicht. Und das ist wirklich schade, wir LEBEN uns LEBEN nicht – denn es fühlt sich so viel besser an, wenn wir Träume in die Tat umsetzen!

Glaube an Dich – mache, wovon Du schon immer geträumt hast

Ich war einmal dem Tode nahe. Es war ein schwerer Autounfall, ich saß auf dem Beifahrersitz als ein Wagen seitwärts in meine Seite raste. Ich wurde bewusstlos und das nächste, was ich nach dem Aufprall mitbekam, dass mich Helfer aus dem Auto zerrten und auf die Straße legten. Meine Schmerzen waren riesig, ich konnte meine Beine zunächst nicht mehr bewegen. Ich war mir sicher: ,Du bist entweder querschnittsgelähmt oder Du musst jetzt sterben!“ Zum Glück war nichts davon wahr und ich hatte ein Riesenglück im Unglück.

Aber ein wirkliches Geschenk war, was mich dieser Moment gelehrt hat. Denn ich lag dort, ich blickte auf mein bisheriges Leben und dachte in dem Moment: Warum machst Du nicht die Dinge, die Du WIRKLICH willst? Mir ging es damals überhaupt nicht schlecht, ich hatte einen tollen, spannenden Job, Freunde, Geld, gesunde Familie, war viel unterwegs – alles tolle Sicherheiten – aber in diesem Moment wusste ich, was ich WIRKLICH wollte. Ich setzte es in die Tat um: Ich kündigte, ich ging nochmal zur Uni und studierte, was ICH wollte, ich reiste viel ohne Termindruck, ich verliebte mich und vor allem genoss ich mein Leben.

Wünsche werden wahr – wenn Ihr sie nicht aufgibt! Es kann dauern, aber das ist kein Problem

Ich wünsche Euch allen, dass Ihr genau an diesen Punkt kommt (und bitte ohne Unfall): Stellt Euch einfach vor: Nächste Woche wäre der letzte Tag Eures Lebens. Was wolltet Ihr IMMER schon mal machen? UND dann macht es! Es gibt wirklich nichts, was da im Wege stünde – es gibt für alles eine Möglichkeit.

Außerdem möchte ich Euch zwei schöne Bögen von „Mein bestes Jahr“ ans Herz legen, um Eurem Inneren auf die Sprünge zu helfen. Druckt sie aus, nimmt es spielerisch und macht es einfach mal …

mama-berlin-mein-bestes-jahr-uebung mama-berlin-mein-bestes-jahr-uebung2

PS: Vielleicht fragst Du dich, was mein Wunsch die letzten Jahre war. Ich verrate es Dir. Ich wollte immer eine große Familie. Dann wurde ich schwanger und verlor das Baby sehr früh. Dann wurde ich ein paar Jahre, mit 35 Jahren, wieder schwanger, aber der Mann ließ mich noch in der Schwangerschaft sitzen. Danach war ich sieben Jahre alleinerziehend und hatte die Hoffnung aufgegeben – aber meinen Wunsch nicht! Und nun bin ich 42 Jahre, mit einem gesunden Baby im Bauch, das im Mai zur Welt kommt und mit dem besten Mann der Welt zusammen, der schon fünf Kinder hat (unsere Kinder kennen sich aus der Kita und verstehen sich blendend). Wir sind also bald Eltern von zusammen sieben Kindern, für mich ein Wunder. Und ich träume weiter … 

mama-berlin-big-family

Zu der Idee der Blogparade

Hinter der Blogparade stehen Susanne Pillokat und Nicole Frenken, die u.a. „Mein bestes Jahr“ ins Leben gerufen haben. Ein wirklich nett gemachtes Handbuch, dass Frauen auf dem Weg in die Selbständigkeit unterstützen und begleiten soll. Schritt für Schritt könnt Ihr Euch damit Eurem Ziel nähern.

mein-bestes-jahr-2017-business-book-coverbild_klein

Fotos: Pixabay, Mein bestes Jahr und MAMA BERLIN

0
More from Mamaberlin

Always Look on the Bright Side of Life

So langsam geht das Jahr zu Ende und man blickt noch mal...
Read More

2 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.