#MAMAsNightOut: Korean Food im „Dae mon“

#MAMAsNightOut Daemon

Wir vergessen es ja gern mal aus Bequemlich- und Geschäftigkeit, dabei ist es extrem wichtig: Wir MAMAs müssen genau wie ein Hund regelmäßig vor die Tür. Sonst werden wir ungemütlich. Nicht nur Kinder müssen draußen spielen, auch Erwachsene brauchen regelmäßig frische Luft und ein kleines bisschen Abenteuer.

#MAMAsNightOut

Lasst die Kinder bei Freunden schlafen oder holt Euch jemand, der sie gut betreut. Schaltet auf „Jetzt komm‘ ich“-Modus und von mir aus auch auf „Nach mir die Sintflut“ und genießt den Augenblick, in dem ihr es Euch einfach gut gehen lässt.

Das geht am schnellsten, wenn ihr vorher mal kurz innehaltet und überlegt: WAS WÜRDE MIR MAL SO RICHTIG GUT TUN????? Wartet bis die Antwort aus Eurem Inneren hoch krabbelt und im Kopf als konkretes Bild ankommt – Ihr merkt dann schon allein bei der Vorstellung, dass Euch wohlig wird.

Dann kommt der zweite Teil: Setzt Euren Wunsch, Euer Bedürfnis um – und das ist alleine eine Frage der Organisation. Denkt nicht: ,Ach, das klappt ja eh nicht, weil …‘ Sondern denkt: ,Was muss ich tun, DAMIT es klappt?‘ Findet Eure Lösung und gönnt Euch was Schönes und wenn es nur einmal im Monat ist – ihr habt es Euch einfach verdient und wenn Du es nicht machst, wer dann?

Eben! Und weil ich mit gutem Beispiel voran gehen will, schreibe ich hier für Euch meine Berichte und Tipps zu meinen MAMsANightOut nieder …

Superfood à la Korea: „Dae mon“

Ich für meinen Teil gehe gerne gut essen. Am besten in einem Laden, wo a) das Essen gut und besonders ist b) es was zu gucken gibt und c) wo es einfach schön ist und d) ich hinterher sagen kann: „Ach, das kenn ich, da war ich schon und es ist wirklich …“, also was zum Mitreden habe.

Bei mir in Berlin-Mitte ist das „Dae mon“ so ein Laden. Nix mit Grufti, der Chef hat eine koreanische Mutter, war vorher sechs Jahre beim bekannten „Kimchi Express“ in Kreuzberg involviert und macht seit 2014 sein eigenes Ding. 

Der Name kommt dunkel daher und irgendwie gefällt mir das. Über den Eingang leuchtet das Logo in schräger Neon-Schrift abwechselnd schattierend. Innen ist Schwarz die beherrschende Farbe – aber dennoch gibt es viel zu beobachten, gespielt wird mit Farben, Formen und Licht und die Raumsprache ist beeindruckend, eben dämonisierend.

#MAMAsNightOut Daemon

Ach, und neben den Punkten a) bis d) ist anregende Begleitung natürlich megawichtig. David ist dabei, er wartet schon, als ich komme und freut sich. David hat mich das letzte Mal in die kleine Schwester  „CANTINA by Dae mon“ in der Bar Tausend eingeladen. Wir hatten einen megalustigen Abend mit viel Alkohol … Mal sehen, ob es sich wiederholen lässt, denn heute trinken wir nämlich nur Sonnenblumen Tee und Aloa Vera Saft, die Kids müssen morgen früh versorgt werden …

#MAMAsNightOut Daemon

Wie cool: Die Mama aus Korea gab die Inspiration

„In Korea gibt es viele gute Dämonen, wir verbinden damit Kraft. Außerdem ist es in deutsch-koreanisches Wortspiel („Dae“ bedeutet „Tor“), das in beiden Sprachen klingt. Ach, und der MONbijoux-Park liegt gleich um die Ecke, das haben wir dann auch gleich miteingebaut“, erklärt mit Inhaber Hyun Wanner was das mit dem Namen auf sich hat. Okay.

Doch viel wichtiger sei ihm eh die Küche. Seine Mutter habe täglich koreanisch gekocht, das sei großartig gewesen und eine starke Prägung. Ihm selbst sei es heute wichtig, seine hochwertige Küche weiterzuentwickeln. Stetig wechseln die Gerichte, immer wieder holt er sich neue Köche ins Haus, u.a. den famosen Koch Juan Danilo aus Peru, der mit viel Gewürzen und Inka-Rezepturen koreanisch kocht und uns ein herrliches Menü zaubert:

Auf unseren Tellern landen u.a. Angus-Rind, Süßkartoffelnbällchen, Lotus-Wurzel, Limettensoße, Wantans, Garnelen, Kimchi (eingelegtes Gemüse, meistens Kohl, d. icke) natürlich, Algensalat, Blumenkohl und Pulpo ordentlich delikat angerichtet. Die Ergebnisse sind speziell, aber ich liebe das. Zu essen, was ich sonst nirgends bekomme, eine neue Geschmackserfahrung, eine Anregung der Sinne. Das will ich. 

Nur David lässt sich irgendwie hängen. Ich versuche ein Gespräch, aber er steigt überhaupt nicht ein: „Erzähl mir von Deinen Träumen!“ und es folgt nur Schweigen im Walde. Vielleicht bin ich zu fordernd, David zuckt nur mit den Schultern und gibt eine müde Antwort. Vielleicht hätten wir doch Alkohol trinken sollen.

Ich bin ein bisschen enttäuscht, aber meine Laune trübt das nur kurz. Zum einen dank des Matcha-Panna-Cotta-Nachtisches – zum anderen ist das Regel #1 von #MAMAsNightOut: Nicht den Abend vermiesen lassen. Einfach drüber weg lächeln – am Ende steht das Gesamtergebnis und das war top!

Dae Mon, Monbijouplatz 11, 10178 Berlin-Mitte, Tel: 030 26 30 48 11, mail@dae-mon.com

Danke Hyun für die Einladung! 

 

Fotos: Verena Schulemann/dae mon

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