Tschüß Gleichmacherei, Hallo Vielfalt!

Es war viel los, heute am Vatertag. Noch nie gab es in den letzen Jahren so viele Berichte und Ansichten, darüber, wie schön es ist, Vater zu sein. Da wurden welche ganz weich. Und Männer, tat es weh? Nee, oder?!

Viele Väter haben nicht wie sonst den Tag zum Sübbeln (oder haben sich zumindest dafür entschuldigt!) genutzt, sondern ganz bewusst ihr Vatersein zelebriert und was mit den Kindern erlebt. Die Sozialen Netzwerke sind vor Vaterfreuden fast übergelaufen. Das ist super. Und schön.

Aber es gab auch doofe Artikel, die die Tendenz hatten, mal wieder Mutter und Vater in Konkurrenz setzen und den ewigen Vergleich der Geschlechter zelebrierten, manche waren regelrecht sexistisch oder auch welche, die wie eine Rechtfertigung klangen, warum Kinder (auch?!) Väter brauchen … Ich las es und dachte: Sollen jetzt die Mütter überzeugt werden? Oder die Väter zum (aktiven) Vatersein animiert? Sind wir wirklich schon so tief gefallen?

Daher meine Bitte: Es wäre schön, wenn wir als Eltern endlich anfangen, gemeinsam für unsere Kinder dazu sein. So wie die Natur es vorgesehen hat. Um ein Kind zu zeugen, braucht es beide Geschlechter und um es aufzuziehen erst recht. Wir müssen miteinander sein und gegenseitig unsere Besonderheiten und Stärken als Mütter und Väter leben können, damit auch unsere Kinder sie leben können, denn sie bestehen aus uns.

Tschüß Gleichmacherei, Hallo Vielfalt! Ab jetzt ist wieder Kindertag!

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